Referenzen


Train the Trainer Modul auf dem Boot

Nun muss man vorausschicken, dass ich selbst gern segle, Hauptsache es ist Wind und schaukelt ein wenig. Training auf dem Segelboot ist, vor allem für die Teilnehmer, schon eher eine Herausforderung. Train the Trainer, also der Versuch anderen beizubringen, wie man anderen etwas beibringt, bringt noch einige extra Tücken mit.

Und so sind wir (2 Trainer und 10 Teilnehmer) doch mit einem gewissen Gefühl in der Bauchgegend ins schöne St. Alban gefahren, dann auf den schaukelnden Steg und von dort aus übergesetzt.

Was soll man sagen? Ein wunderbares Boot - in allen Details sehr hingabevoll gepflegt - bringt eine Atmosphäre, die durch nichts zu ersetzen ist. Der Umgang ist anspruchsvoll, aber immer klar und vor allem ist alles sicher und stabil. Genau das Richtige für "Landratten". Für die Menge an Personen, Klaus und Christian haben uns geskippert, genau richtig, man tritt sich nicht auf die Füße, trotzdem entsteht eine sehr produktive Dichte. Die Ausstattung ist wundervoll, genug Platz auch für die "Plünnen" und kleine Ruhe- oder Besprechungsausflüge unter Deck. Und so hatten wir mit unserem Modul "Gruppe und Führung" der Sprachraum Trainerausbildung einen wundervollen Tag mit sehr viel Gelegenheit zum gegenseitigen Beibringen, Üben und Reflektieren. Auch hier ist die "Sir" perfekt. Durch das Layout entstehen zwanglos kleine Räume, in denen viel erlebbar wird.

Aber! Das beste von allem sind die beiden Skipper. Wir hatten einen "gut durchwachsenen" Tag. Anfangs leichte Winde aus östlichen Richtungen, eine kurze Flaute, dann einen "Sauger" (kräftiger, gleichmäßiger Wind aus Südosten, der die schon bedrohlich donnernden Gewitter rundherum "aufgeladen" hat). Es war also klar, dass es ordentlich zur Sache gehen könnte. Ich weiß nicht so recht, wie man diese Form von Professionalität in die richtigen Worte fassen kann. Völlig unaufdringlich ständig das Wettergeschehen im Auge, kleine Tipps, ob man sich nicht vielleicht ein wenig in diese oder jene Ecke des Sees bewegen möchte ... Hie und da ein prüfender Blick auf den Himmel und dann wieder auf die Mannschaft. Und trotz sehr unklarer Lage durften wir. Durften Manöver fahren, durften bei zwischenzeitlich ordentlichen Böen weiterreflektieren, durften Segel zu Übungszwecken gaaaaanz langsam bergen, obwohl vielleicht schon etwas Eile geboten war, durften, und das ist das Wichtigste, durfen einen Tag genießen mit der Sicherheit, dass unsere beiden Skipper das Geschehen vollkommen im Griff haben.

Danke Klaus, danke Christian für diese Möglichkeit. Wir kommen wieder!

 

Dr. Andreas Hendrich

www.sprachraum.org/trainerausbildung/

 


Teamtraining an Bord der "Sir Shackleton" am Ammersee
Teamtraining an Bord der "Sir Shackleton" am Ammersee

Teamtraining an Bord der „Sir Shackleton“ am Ammersee am 11. Juli 2015 

 

„Besonders positiv und überraschend habe ich es empfunden, dass das Schiff die persönlichen Eigenschaften der Teammitglieder ganz deutlich hervorgebracht hat. Das hätte ich so nicht erwartet. Gerade bei den ersten gemeinsamen Rollenübungen wurde es sehr deutlich. Auch die Kombination von sportlicher Aktivität und Kommunikation ist beim Segeln hervorragend. Für die meisten Teammitglieder war das gemeinsame Segeln eine neue Erfahrung und das Feedback war gut. Die Zielsetzung haben wir erreicht.“  

 

Das Team besteht aus 6 Mitarbeitern und ist bei der Deutsche Bahn für die Beschaffungen von Zugsicherungssystemen bzw. Zugbeeinflussungssystemen zuständig. Im Rahmen des Teamtrainings an Bord sollte die Zusammenarbeit zwischen dem neuen Teamleiter und dem Team, bestehend aus Fachingenieuren und Projektleitern, stabil, belastbar und bzgl. der Rollen und gegenseitigen Erwartungen klar und transparent entwickelt werden. 

 

Die erste Aufgabe bestand darin, auf dem See ein bestimmtes Ziel zu finden. Dazu musste die Mannschaft zunächst die verschiedenen Rollen an Bord (Skipper, Navigator, Steuermann, Segeltrimmer, Deckshand) verteilen. Dann galt es, die eigene Position zu bestimmen, den Kurs zum Ziel zu ermitteln und das Schiff zusammen in Fahrt zu bringen. Kooperation und Kommunikation im Team werden dabei sichtbar und es zeigen sich die Stärken und Entwicklungsbedarfe. In einem ausführlichen Feedback wird die Zusammenarbeit besprochen und die gegenseitigen Erwartungen transparent gemacht. 

 

Ein intensiver Workshop hatte die Klärung der Ziele, die Erwartungen des Teamleiters an das Team, die Erwartungen des Teams an den Teamleiter und die Erwartungen des Teams untereinander zum Thema. Das Training an Bord beinhaltete auch einen Wettbewerb zwischen zwei Gruppen. Dabei sollten bestimmte Segelmanöver in möglichst kurzer Zeit ausgeführt werden. Die Gruppen traten in mehreren Durchgängen gegeneinander an, in denen sie die Erfahrungen des jeweils vorhergehenden Durchgangs sowie die Beobachtungen der Manöver der jeweils anderen Gruppe verarbeiteten und optimierten. So waren sehr deutliche Leistungssteigerungen möglich, die von anfänglich 12 Minuten zu knapp 2,5 Minuten für das Manöver führten. Die dabei entstandene Dynamik an Bord wirkte begeisternd und motivierend und es wurde deutlich, wie die Mechanismen der Leistungssteigerung wirken und genutzt werden können.

Thomas Bayrhof
Deutsche Bahn AG

 


Teamtraining am Ammersee
Teamtraining am Ammersee

Teamtraining HDI

 Wir haben im Juli 2015 ein zweitägiges Teamtraining an Bord der „Sir Shackleton“ durchgeführt. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung an Bord machten wir uns mit dem Schiff vertraut. Unsere erste Aufgabe hieß, die vier Rollen Skipper, Navigator, Steuermann und Deckshand untereinander zu verteilen. Im Anschluss daran setzten wir mannschaftlich die Segel und ließen uns bei bestem Sommerwetter mit über 30 Grad in die Mitte des Sees treiben. Nun stand die nächste Aufgabe an, wir mussten ein bestimmtes Boot finden und dessen Namen herausfinden. Da der Wind sich an beiden Tagen sehr zurückhielt, bedurfte es einiger Zick-Zack-Manöver, die unser Team aber hochmotiviert bewältigte. Am Nachmittag stand die gemeinsame Zusammenarbeit auf der Agenda, die mit einem gegenseitigen Feedback den ersten Trainingstag beendete. 

Am zweiten Tag, bei nahezu 35 Grad, wurde das gegenseitige Verständnis und die gemeinsame Ziele in den Fokus gesetzt. Zwischen Segeln, Manövertraining und einem Sprung in den Ammersee diskutierten wir lebhaft und konstruktiv über die gemeinsamen Erfahrungen und Ergebnisse des letzten Jahres  - verbunden mit der Definition der Ziele für das zweite Halbjahr sowie der Optimierung unserer Zusammenarbeit.

Es waren zwei ganz tolle Tage an Bord der „Sir Shackleton“, die unser Team erleben durfte, vielen Dank an Trainer Klaus Gattinger und Skipper Christian Seelos!

Jens Brummermann, HDI Vertriebs AG